Ich habe gerade in einem Akt der jetzt-erst-recht Verzweiflung mein Raspberry Pi neu aufgesetzt. Aus Wut so sehr auf neues eingelassen das ich einfach mal die Netzwerk Installation ausgefuehert habe und was da abgeht ist den grossen Systemen weit voraus. Denn es geht um Usability. Und nur darum.
Will man unter Mac oder Winows den Rechner platt machen, wird dafuer oft irgend eine Speichermedium Loesung gefordert bei der man durchdreht. Du brauchst einen USB Stick oder eine Festplatte und dann wird das alles daruber neu installiert. Natuerlich muss auf dieses Medium die jeweilige System Datei erstmal runtergeladen und drauf installiert werden. Der Rechner muss meist Boot-Faehig fuer externe Medien angelegt sein. Und dann noch dies und jenes und welches. Moechte man das System ueber ein Netzwerk installieren lassen dann ist das zwar etwas simpler, erfordert aber schon IT-Kentnisse.
Was ich gerde auf meinem PI gemacht habe: Den Rechner ausgeschaltet. Netzwerkkabel zum Router steckt. Keyboard steckt. Monitor steckt. Jetzt kommts: SD Karte auf dem das alte System drauf war rausgesteckt. PI angeschmissen und beim booten die Shift Taste gedrueckt gehalten. Nach ein paar Sekunden erscheint: lade PI-Imager runter. Installiere Pi-Imager. Nach einer Minute erscheint der Pi-Imager und fragt mich welches System ich auf welchem Medium installieren moechte. Ich stecke die SD Karte ein, waehle Pi "Trixe" und die SD als Ziel aus. Kurze Warnung erscheint mit der Info das alle Daten auf dem Karte geloescht werden. Bestaetigt. Installation beginnt. Nach nicht mal 5 Minuten habe ich wieder ein cleanes PI am start.
Wohl gemerkt: auf einer SD KARTE! Backups mache ich indem ich ein image der SD erstelle. Das IT Leben kann manchmal so einfach sein.